04.06.2011

Mein Colour-Blocking Schlüsselerlebnis... oder so

Eigentlich hat mich diese ganze Colour-Blocking Sache ja schon von Anfang an ziemlich genervt. Schaut man in die Zara-Schaufenster, entdeckt man die gruseligsten Farbzusammenstellungen und einige Geschäfte will man, aufgrund von erhöhtem Farbaufkommen, erst gar nicht betreten.

Gestern haben ich es aber mit meiner Besten mal gewagt und wir statteten unter anderem auch Promod einen Besuch ab. Bei Promod gibt es ja sowieso immer ziemlich buntes und wild gemustertes Zeug, daher war der Schock nicht so groß. Ich wühlte mich also durch knallrote, kobaltblaue, quietschgelbe und schreiend pinke Stoffberge, bis ich schließlich sie fand: Die (endlich) perfekt geschnittende Chino in Froschgrün.

Ich zog eine charmant-schmeichelnde Größe 34 an und sie passte. Ich krempelte die Beine ein bisschen weiter hoch und sie machte keine kurzen Stampfer. Ich kombinierte sie mit Schwarz und Weiß und das sah gut aus. Ich sah auf das Preisschild und sie kostete "nur" 25 Euro.

Gut, ihr wisst wie das ist – es war um mich geschehen.
Nun habe ich sie gestern Abend auch das erste Mal ausgeführt und mich richtig wohl gefühlt. Obwohl ich normalerweise in Schwarz, Grau und Naturtönen unterwegs bin, war sie keinesfalls so schwierig zu kombinieren, wie ich dachte. Selbst echte Colour-Blocking Versuche gingen quasi nicht daneben (wobei ich meine blauen Ballerinas wohl nicht so tragen werde).

Ich muss meine Meinung über die Knallfarben also doch etwas revidieren. Solltet ihr ein Teil mit dem perfekten Schnitt finden und wirklich nur unifarbenes Zeugs dazu kombinieren, kann das mit den Farben echt gut aussehen. Überlegt beim Kombinieren aber immer, was ihr da gerade tut. Gestern habe ich z.B. Rot zur Hose getragen und im Endeffekt fiel mir auf, dass ich wie früher aussah... wie früher mit ca. vier Jahren, als ich im Kindergarten zum Karneval als Gartenzwerg verkleidet war.

Ich wünsche euch viel Spaß und vor allem das richtige Händchen beim Zusammenstellen.

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